Hans-Eberhard-Piepho-Preis

Hans-Eberhard-Piepho-Preis 2013
1. Preis in der Kategorie Wissenschaftliche Arbeiten

Dr. Helga Tschurtschenthaler, Bozen

„Drama-based foreign language learning and its influence on the learner´s idea of self and existential competence“

Kurzbeschreibung
In dieser Dissertationsschrift geht es um die Frage, welche persönlichkeitsrelevanten Effekte möglicherweise von einem Englischunterricht ausgehen können, der über mehrere Wochen auf dramapädagogische Verfahren wie Rollenspiele und szenische Darstellungen (vor allem literarischer Texte) zugeschnitten ist. Die Dissertation berührt insofern auch die hochaktuelle Frage nach dem Zusammenhang von Sprachenlernen, Selbstkonzept und Identität, wie sie unlängst erst im Rahmen der diesjährigen Frühjahrskonferenz diskutiert wurde.

Bewertung
Die im besten Sinne hermeneutisch-empirisch angelegte Forschungsarbeit, die unterrichtspraktisch im multilingualen Kontext einer Südtiroler Oberschule angesiedelt ist, zeichnet sich durch die überaus gelungene Verknüpfung theoriegeleiteter (literaturdidaktischer, dramapädagogischer, englischdidaktischer) Forschung und systematischer empirischer Unterrichtsforschung aus. Forschungsmethodisch entspricht sie höchsten Standards, vor allem was die kluge Auswahl und Kombination der diversen Untersuchungsinstrumente betrifft. Die generierten Erkenntnisse unterstreichen die große Bedeutung eines abwechslungsreichen, anreizstark gestalteten Englischunterrichts, in dem die Lernenden sich in verschiedenen Rollen, nicht lediglich in der Rolle des vom Lehrer befragten, erproben und hinterfragen können.

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