Hans-Eberhard-Piepho-Preis

Hans-Eberhard-Piepho-Preis 2015
3. Preis in der Kategorie Schulpraktische Arbeiten

Katrin Thomson, Wuppertal

“The American Dream on Screen: The Pursuit of Happyness [sic] (2006)”

Beschreibung
Frau Thomson stellt in ihrer Arbeit eine kompetenzorientierte Unterrichtsreihe zur Förderung des Hör-Seh-Verstehens bzw. zur Entwicklung von film literacy im projektartig angelegten Englischunterricht der gymnasialen Oberstufe vor. Die Arbeit besticht durch ihre hervorragende inhaltliche wie formale Qualität. Sie ist Ausdruck einer glücklichen, biografisch bedingten Synthese aus einer mehrjährigen wissenschaftlichen Tätigkeit an verschiedenen Universitäten und einem engagierten Referendariat am Lyonel-Feininger-Gymnasium Mellingen/ Buttelstedt (bei Weimar) in Thüringen.

In ihrer Bewerbung bekennt sich Frau Thomson dazu, „didaktische Prinzipien wie Schülerorientierung, kooperatives Lernen, Handlungs- und Produktorientierung, Lernerautonomie, Differenzierung bzw. Individualisierung und Ganzheitlichkeit in einem kompetenzorientierten, kommunikativ ausgerichteten Englischunterricht zu integrieren“. Mit der eingereichten Arbeit belegt sie auf eindrucksvolle Weise die Verwirklichung dieses Anspruchs im Rahmen einer projektartig angelegten dreiwöchigen Unterrichtsreihe, die sich am Beispiel des Spielfilms The Pursuit of Happyness [sic!] mit dem Konzept des American Dream befasst.

Die Arbeit zeichnet sich besonders aus

  • durch den Schwerpunkt film literacy, der in der heutigen, medial geprägten Zeit über den Englischunterricht hinaus von Bedeutung ist,
  • durch das deutlich erkennbare, große persönliche Engagement der Lehrerin im Sinne des von John Hattie so genannten passion-Konzepts,
  • damit einhergehend durch die stringente Planung, Durchführung und Reflexion der Unterrichtsreihe, die sich durch ihren hohen Anteil an schülerseitiger Eigenaktivität und Evaluation auszeichnet,
  • durch die gründliche und jederzeit transparente Dokumentation von Verlauf und Ergebnissen der Unterrichtsreihe, einschließlich reichhaltiger foto- und videografischer Belege.

Die eingereichte Arbeit erfüllt damit auf besondere Weise die Anforderungen an den Hans-Eberhard-Piepho-Preis. Sie wird daher von der Jury mit einem Preisgeld in Höhe von 500€ bedacht.

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